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Die folgende Anleitung beschreibt, wie ein Paket mit Hilfe des Wise Virtual Package Editor und dem SnapShot Verfahren erstellt wird.
Die Virtualisierung von Anwendungen kann grundsätzlich auf zwei Arten erfolgen:
- Benutzung des „Altiris Software Virtualization Admin“
- Wise Package Studio „Virtual Package Editor”
Der Virtualisation Admin kann durchaus sinnvoll und funktional ausreichend für den “Heimgebrauch“ eingesetzt werden.
Der Virtual Package Editor (VPE) empfiehlt sich eher für den professionellen Einsatzzweck, da er im Vergleich zum Virtualisation Admin ein paar zusätzliche Funktionen beinhaltet, die in Enterprise-Umgebungen nützlich und notwendig sein können.
Virtualisieren einer Anwendung mit Hilfe des WPS „Virtual Package Editor“.
Dazu startet man das Wise Package Studio.
Dort kann man einerseits direkt den „ Virtual Package Editor“ starten. Von dort aus hat man nun die Möglichkeit eine Anwendung zu virtualisieren: File -> New -> SetupCapture.

Man kann im WPS aber auch direkt das „SetupCapture“ Tool starten. Dieses Vorgehen wird im weiteren Verlauf dieser Dokumentation gewählt.


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> Als Zielverzeichnis kann man z.B. einen lokalen Ordner angeben

> Auswahl: „Single Program Capture“

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Single Program Capture Dieser Capture zeichnet lediglich die Installationen auf, die über das „Execute Installations“ Fenster ausgeführt werden. Alle anderen Aktivitäten oder Änderungen am Rechner (verursacht z.B. durch irgendwelche anderen gerade im Hintergrund laufenden Programme und/oder Dienste) werden ignoriert. Dies ist die bevorzugte Methode um SVS Pakete zu erstellen, da auf diese Weise nicht-anwendungsbezogene Systemänderungen gar nicht erst aufgezeichnet werden.
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Global Capture Diese Aufzeichnung registriert alle Änderungen am System, die während eines Aufzeichnungsprozesses „entstehen“. Man kann diese Aufzeichnungsmethode einsetzen um nachträglich z.B. Anwendungs-Default-Einstellungen oder auch Anwendungsupdates aufzuzeichnen, um sie dem entsprechenden Anwendungs-ReadOnly-Layer hinzuzufügen (Layer-Update).
Für die Aufzeichnung einer Anwendung ist es notwendig, dass zuvor alle aktiven Layer deaktiviert werden! Sollten Layer aktiv sein so werden Sie automatisch darauf hingewiesen und können dabei die entsprechenden Layer auch gleich deaktivieren.

> Execute
> Ausführen der Installation
Ggfs. kann/sollte im Anschluss an die Installation auch gleich die Anwendung gestartet, und alle notwendigen Einstellungen an der Anwendung vorgenommen werden.
>Next

> Obige Einträge wurden ge-captured. Offensichtlich nicht zur Anwendung gehörende Dateien oder Regsitry-Keys können bereits zu diesem Zeitpunkt aus dem Capture entfernt werden. Wenn man sich unsicher ist lieber alles drin lassen, da entsprechende Änderungen am SnapShot auch nachträglich durchgeführt werden können

> Obige Parameter können auch nachträglich editiert werden, müssen also zu diesem Zeitpunkt weder vollständig noch richtig eingegeben werden!
> Finish
Die während der Aufzeichnung deaktivierten Layer werden automatisch wieder gestartet.
Im Anschluß an den Caopture werden alle zur Anwendung gehörenden Ressourcen in das zuvor angegeben Zielverzeichnis kopiert (Development-Ordner).

Im obigen Verzeichnis befinden sich nun alle für das entsprechende Paket notwendigen Ressourcen.
Die .wvp Datei kann per DoppelClick geöffnet werden, es startet der „Wise Virtual Package Editor“. Dort können nun weitere Anpassungen am Paket vorgenommen werden.

Im Folgenden ist immer darauf zu achten, welcher Layer gerade ausgewählt ist!


Die nachfolgenden Erklärungen beziehen sich immer auf den „Read-only“ Layer.
In aller Regel sollte man den Writable Layer daraufhin überprüfen, dass dort keine Files/Registry Keys eingetragen sind. Werte im Writeable Layer werden bei einem Reset des Application Layers gelöscht, ebenso wie beim Löschen des Layers!


Cryptography Einträge können grundsätzlich immer entfernt werden.

Die Einträge unter HKEY_CLASSES_ROOT müssen manuell hinzugefügt werden. Sie dienen dazu die Dateierweiterung .7z mit der Anwendung „"C:\Programme\7-Zip\7zFM.exe" "%1"“ zu verknüpfen.
Dies macht man sinnvoller Weise auf dem selben Rechner, auf dem auch die Anwendung installiert wurde, da nun lediglich aus der lokalen Registry die entsprechenden Keys von „oben“ nach „unten“ kopiert werden müssen (Bild oben).
Bei den Exclusions sollte man sinnvoller Weise definieren, dass alle .7z Dateien nicht im Layer gespeichert werden.

Im Weiteren können unter „Events“ Aktivitäten/Programme definiert werden, die in Abhängigkeit von sogenannten Events ausgeführt werden.

So ist es z.B. denkbar nach der Deinstallation eines Layers mit Hilfe eines zusätzlichen Scriptes dafür zur sorgen, dass die Deinstallation auch wirklich vollständig ist, da manchmal „Anwendungsreste“ auf dem System auch nach einem Layer-Löschen übrig bleiben.

Typisch ist auch der Einsatz von Scripten, die Berechtigungen vergeben.

Um ein neues Script anzulegen wählt man eine entsprechende Option aus:

Um ein Wise Script zu erzeugen benutzt man logischerweise die entsprechende WiseScript Option

Im obigen Beispiel wird letztendlich dynamisch eine .inf Datei erzeugt, die als Parameter für die Ausführung von Secedit.exe dient. Im obigen Beispiel werden Berechtigungen auf dem „virtuellen“ SVS-Ordner gesetzt.
Data-Layer:
Data-layer sind SVS Layer, die nicht zurückgesetzt werden können. Insofern besteht auch keine Gefahr Dateien durch einen Layer-Reset zu verlieren, denn ein solcher kann nicht durchgeführt werden. Löscht man allerdings einen Data-Layer so gehen damit auch alle Dateien verloren, die sich in dem Daten-Layer befunden haben!
Data-Layer sind nützlich, um z.B alle Dateien, die in ein bestimmtes Verzeichnis kopiert werden (optional inkl. Unterverzeichnisse) in einen entsprechenden Daten-Layer zu speichern.
Zusätzlich oder alternativ können auch Datei-Typ Definitionen festgelegt werden, um zu erzwingen, dass entsprechende Datei-Typen in einem entsprechenden Daten-Layer gespeichert werden, und zwar völlig unabhängig davon, in welchem lokalen Verzeichnis die entsprechenden Dateien gespeichert werden.
Die durch einen Daten-Layer verwalteten Dateien müssen nicht notwendiger Weise durch eine virtualisierte Anwendung erzeugt werden oder worden sein! Jeder entsprechend definierte Datei-Typ bzw. jedes definierte Verzeichniss unterliegt dem Einfluss des entsprechend aktivierten Daten-Layers! Davon betroffen sind also auch ganz normale Dateioperationen, die z.B. mit Hilfe des Windows Datei-Explorer durchgeführt werden.
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Wenn man zusätzlich einen Data-Layer in das SVS Paket mit aufnimmt, so wird beim Kompilieren automatisch ein „Wrapper.EXE“ Programm durch den Virtual-Package-Editor erzeugt, das beide Layer – Application-Layer UND Data-Layer – installiert (es wird aber kein Eintrag in „Add/Remove Programs“ für diesen Wrapper angelegt).
Releases
Legt man zusätzlich unter „Releases“ einen Eintrag an, so werden zwei .EXE Wrapper erzeugt. Ein .EXE Wrapper installiert wie im Beispiel oben beide Layer, erstellt aber keinen Eintrag in Add/Remove Programs.
Der zweite .EXE Wrapper ist ein Installationsprogramm um lediglich den Application-Layer zu importieren. Dieser Wrapper erzeugt zusätzlich einen Eintrag in Add/Remve Programs. Deinstalliert man die SVS Application mit Hilfe des ARP Eintrages so wird erwartungsgemäß lediglich der Application-Layer deinstalliert.
Wenn alle Einstellungen überprüft und ggfs. entsprechend korrigiert wurden kann das .wvp kompiliert werden. Bei diesem Vorgang wird eine entsprechende .VSA Datei erzeugt, die nun entsprechend importiert und aktiviert werden kann.
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